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Praktika in Kanada sind bei Praktikanten und späteren Arbeitgebern sehr beliebt . Denn in
diesem weiten Land, das die längste Küstenlinie der Welt hat, gibt es auch viele Berufe, die
gar nicht oder nur stark abgewandelt in Deutschland ausgeübt werden. Außerdem werden in
Kanada auch viele Dinge ganz anders gehandhabt wie in Deutschland, so dass man schon vor
Antritt einer Arbeitsstelle in seiner Heimat ein gutes Maß an Erfahrungen gesammelt hat.
Die offiziellen Amtssprachen sind Englisch und Französisch. Meist reicht es aus, eine der
beiden Sprachen zu beherrschen, die andere kann man dann vor Ort lernen und beide
perfektionieren. Allerdings sollte man sich vor Antritt eines Praktikums erkundigen, ob
nicht doch beide Sprachen notwendig sind. Je nach Dauer des Aufenthalts spricht man bei
seiner Rückkehr dann schon beide Sprachen gut bis perfekt.
Ein Großteil von Kanadas Landmasse ist bedeckt von dichten Wäldern und weiten steppen. Im
Winter ist Schnee garantiert sowie Temperaturen, die wir im gemäßigten mitteleuropäischen
Klima nicht unbedingt kennen. Das trägt dazu bei, dass man lernt, mit anderen Situationen
zurechtzukommen, dass man seinen Horizont erweitert und selbstständig wird. Und das ist
wiederum etwas, was alle Arbeitgeber gerne sehen. Egal ob aus dem medizinischen,
handwerklichen oder technischen Bereich. Denn sie wissen, dass Auslandspraktikanten
eigenständig arbeiten können, auf eigenen Füßen stehen und bei Problemen nicht sofort
die Flinte ins berühmte Korn werfen. Auslandspraktika fördern nicht nur die Berufskenntnisse,
sie fördern auch den Charakter und das Verständnis für andere Menschen und Kulturen.
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