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Anders als in Australien, Neuseeland oder Kanada ist das workdantravel in Amerika
meist an feste Arbeitsgeber gebunden. Dafür sind die Möglichkeiten umso
vielfältiger: Nicht umsonst steht das Land der unbegrenzten Möglichkeiten für
Disneyland und Skyscraper ebenso wie für Palmen und weite Prärie. Dementsprechend
reichen die Jobangebote für ausländische Studenten von der Mithilfe im Summer-Camp
bis hin zur Luftballonverkäuferin im Minny-Mouse-Kostüm.
Wer sich für einen
Arbeitsaufenthalt interessiert, sollte frühzeitig planen: Die Suche vor Ort ist
nicht möglich, und oftmals verlangen die Arbeitgeber Bewerbungsunterlagen und
Vorstellungsgespräche vorab. Diese werden, genau wie der Aufenthalt selbst,
meist von erfahrenen Agenturen organisiert. So ist auch gesichert, dass alle
Formalitäten erledigt werden und der Work&Travel-Trip in die USA rundum
abgesichert ist. Entsprechende Adressen finden sich beispielsweise im Internet,
aber auch bei der Arbeitsagentur.
Die bekannteste Möglichkeit, das Arbeiten und Reisen in Amerika zu kombinieren,
ist das Jobben in den Summer Camps. Diese mehrwöchigen Zeltlager bieten sozial
oder gesundheitlich schlechter gestellten Kindern und Jugendlichen die
Möglichkeit, den Sommer einmal ganz unbeschwert zu genießen. Wer sich für einen
solchen Job interessiert, sollte deshalb eine große Portion soziales Engagement
und Einsatzbereitschaft mitbringen. Die Lebensbedingungen vor Ort sind einfach -
einfache Unterkünfte in Hütten und Zelten, einfaches Essen, dafür mitunter sehr
harte Arbeitsstunden. Flexibilität und Nervenstärke sind ein Muss, um die
mitunter langen Arbeitstage zu bewältigen.
Zu den Aufgaben gehören auch
Reinigungs- und Küchenarbeiten. Darüber hinaus steht selbstverständlich auch die
Betreuung der Kinder im Vordergrund: Spiele und Freizeitaktivitäten, Sport und
Ausflüge wollen organisiert und durchgeführt werden. Hierzu sind einschlägige
Erfahrungen in der Kinderbetreuung notwendig; zusätzliche Qualifikationen im
Sport- und Freizeitbereich von Vorteil. Für die oftmals auch anstrengende Zeit
im Camp entlohnen freudige Kids, ein ordentliches Gehalt und die Möglichkeit,
den Aufenthalt für maximal 30 Tage zu verlängern. So bleibt genügend Zeit, um
nach dem Jobben weiter durchs Land zu reisen.
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